ANGELUSSonntag, 17. Juni 2001 Liebe Brüder und Schwestern! Nach dem Angelusgebet sagte Johannes Paul II. : Am kommenden Mittwoch wird der Welttag der Flüchtlinge begangen. Er verdeutlicht die Pflicht zur Solidarität mit Millionen von Menschen, die als Vertriebene und Flüchtlinge in schwierigen Situationen leben. Leider hat sich dieses schwere Übel in den letzten Jahren weiter ausgeweitet, und es nimmt daher die Forderung nach internationalem Schutz zu; es erhöht sich jedoch auch die Anzahl der Länder, die diesen Schutz einschränken möchten. Mein Wunsch ist, daß überall die Ursachen der Zwangsmigrationen beseitigt werden, und ich lade daher zu verstärkten Bemühungen ein, damit es den Flüchtlingen nie an verständnisvoller Behandlung und an der nötigen Betreuung fehlen möge. |